14 Rinder und super guter Geschmack

Guter Geschmack: Geschmack ist angeboren und man kann ihn nicht lehren. Man kann nur anleiten, ihn zu üben und auszubilden.

 

Guter Geschmack hat seinen Preis:

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Guter Geschmack
Guter Geschmack
RinderrassePreis/KG Beispiel „Filet“
Aberdeen Angus70-100
Aubrac60
Charolais80
Chianina 90
Galloway70
Hereford30-40
Schwarzvieh aus Tajima (Kobe-Rind)700
Limousin35
Murray Gray45
Salers Rinder80
Shorthorn50
Wagyu (Tajima)100
Welsh Black50
Durchschnittliche Preise, Stand Anfang 2021

Mit dem Auerochsen fing alles an, der vor 250.000 Jahren durch die Wälder streifte. Vor 10.500 Jahren war die Domestizierung zum Hausrind abgeschlossen und die Menschen hatten mit der Zucht unterschiedlicher Rassen begonnen. Hauptkriterium war zunächst die Anpassungsfähigkeit des Rinds an die regionalen Bedingungen wie Klima und Futtervorkommen. International konnten sich am Ende des Entwicklungswegs Fleischrassen etablieren, die mit ihren Qualitäten überzeugen.

Wenn Ihr wissen wollt wo es gutes Rindfleisch zu kaufen gibt, dann solltet Ihr hier unbedingt einmal reinschauen:

Guter Geschmack der Rinderrassen weltweit

Aberdeen Angus und Deutsch Angus

Hauptsächlich in den angelsächsischen Ländern erzielten diese Rinderrassen hohe Stellenwerte. Neben den USA und Großbritannien wird die Rasse auch in Argentinien, Australien und Deutschland geschätzt. Neben dem selteneren Red Angus haben die einfarbig schwarzen Black Angus Rinder ein kurzes, glattes Fell, einen kleinen Kopf ohne Hörner und verhältnismäßig kurze Beine.

Die frühreifen, muskulösen Angus Rinder gelten als gute Futterverwerter und sind weniger zur direkten Mast als vielmehr für eine Weidehaltung gut geeignet. Sie überzeugen mit hervorragender Schlachtleistung und gelten in den Vereinigten Staaten als das beste Premium-Rindfleisch. Deshalb besteht die Hälfte der gezüchteten Rinder dort aus Black Angus-Rindern.

Die Rasse stammt ursprünglich aus der schottischen Region Aberdeenshire und Angus, ihre klimatische Anpassungsfähigkeit brachte sie auch nach Argentinien und Australien. In Deutschland kreuzten Züchter das Aberdeenrind mit anderen Rinderrassen, sodass die Verfettungsgefahr weiter minimiert werden konnte.

Das Fleisch ist fein und üppig marmoriert. Es bietet einen aromatischen Geschmack pur, ist kräftig und würzig. Auf dem Markt verfügbare Spitzenqualität kostet zwischen 70 und 100 Euro je Kilogramm.

Hier geht es zum Angus.

Das Aubrac-Rind

Vor mehr als 150 Jahren führte die Kreuzung von Maraichine-Rindern und Braunvieh zur Entstehung der robusten Rasse Aubrac. Die Ursprünge liegen in Auvergne im französischen Zentralmassiv, wo sie als Nutzrinder auf Höhen bis zu 1.500 m gehalten wurden. Heute werden Aubrac-Rinder vorrangig als Fleischrinder gezüchtet, die besonders genügsam, langlebig und robust gelten. Das Fell der Tiere ist gelb bis grau, die Klauen sind schwarz und das Maul weiß mit einer schwarzen Umrandung. Aubrac-Rinder haben geschwungene Hörner mit schwarzen Spitzen. Sie sind zur Zucht gut geeignet.

Das Fleisch ist fein marmoriert und von aromatischem, leckerem Geschmack. Die Preise für ein Kilogramm Filet liegen derzeit um 60 Euro.

Charolais-Rinder

Die kräftigen Charolais Rinder wurden in ihrer zentralfranzösischen Heimat früher zu Arbeit eingesetzt, zumal sie als ruhig und gutmütig gelten. Heute sind die hornlosen Rinder wichtige Fleischlieferanten, die als besonders tauglich für die Weidehaltung gelten. Die cremefarbenen und manchmal auch weißen Tiere überzeugen nicht nur mit ihrer Mast- und Wuchsleistung, sie gelten vielmehr als hervorragendes Schlachtvieh. Die Edelteile der Charolais Rinder überzeugen mit feiner Marmorierung und aromatischem Geschmack. Preise für ein Kilogramm Filet werden mit etwa 80 Euro gesehen.

Die Rasse Chianina

Mit einer Widerristhöhe von bis zu 1,80 m ist diese Rasse die weltweit größte und außerdem Italiens älteste Rinderrasse. Ihr Name wurde abgeleitet von Chiana-Tal in der Toskana.

Die reinweißen Rinder sind muskulös. Trotzdem gelten die Tiere dieser Rasse als recht sensibel, sodass sich jede Form von Stress auf die Fleischqualität auswirkt. Chiania Rinder werden fast ausschließlich in Italien gehalten, wo sie bis zu 1500 Kilogramm Gewicht heranwachsen. Ein kräftig-aromatisches T-Bone Steak bringt so etwa 1,7 Kilogramm auf die Waage und sorgt bei Genießern für eine Geschmacksexplosion. Der Preis für das Fleisch liegt um 90 Euro. Guter Geschmack ist hier garantiert.

Galloway-Rinder

Sie stammen ursprünglich aus Schottlands rauem Südwesten. Berühmt sind die Galloway Rinder ihrer Genügsamkeit, Robustheit und Fruchtbarkeit wegen. Die vergleichsweise kleinen, hornlosen Rinder besitzen ausgeprägte Muskelanteile. Die guten Futterverwerter haben ein dichtes Fell aus welligem, weißes bis braunes Langhaar, dass eine Freilandhaltung auch in der Winterzeit ermöglicht. Galloway-Rinder sind sowohl rigget, also mit weiß gefärbtem Rücken, Bauch und Hals, als auch belted einfarbig mit weißem Bauchgurt anzutreffen. Am häufigsten sind sie allerdings schwarz.

Das Fleisch ist fein strukturiert und marmoriert. Der Geschmack des Fleischs ist charakteristisch kräftig und wird gern gekauft. Ein Kilogramm Filet kostet etwa 70 Euro.

Das Hereford-Rind

Diese Rasse wird weltweit am häufigsten gezüchtet. Die Tiere sind sehr anpassungsfähig und können zu jeder Jahreszeit freigehalten werden. Ursprünglich kommen sie aus dem englischen Herefordshire, verbreiteten sich dann aber über die gemäßigten Zonen Australiens, Ost- und Mittelargentiniens, Neuseelands bis nach Nordamerika.

Die widerstandsfähigen Hereford Rinder haben ein teilweise geflecktes, rotbraunes Fell mit weißen Anteilen. Die Hörner wurden ihnen nach erfolgreicher Zucht zu Polled Hereford Rinder weggezüchtet. Die hervorragenden Futterverwerter werden heute in mehr als 50 Ländern der Erde gehalten. Sie liefern gut marmoriertes Fleisch von hoher Qualität. Der Kilopreis für Filet liegt zwischen 30 und 40 Euro.

Schwarzvieh aus Tajima (Kobe-Rind)

Kobe ist eine Herkunftsbezeichnung. Meist handelt es sich bei den Tieren um Tajima-Rinder, die ausschließlich rund um die japanische Stadt Kobe aufgezogen werden. Die Zuchtmethoden sind besonders aufwendig, deshalb sind Kobe-Rinder die Lieferanten der weltweit exklusivsten und teuersten Fleischteile.

Die Rinder werden in Kleinstherden von bis fünf Tieren im Freien gehalten und ausschließlich frei von Zusätzen mit Getreide, Kartoffeln und Rüben gefüttert. Zusätzlich erhalten sie vom Halter tägliche Massageeinheiten. Schlachtreif sind sie im Alter von drei bis fünf Jahren.

Die Spezialhaltung der vergleichsweise kleinwüchsigen und leichten Tiere lässt einmalig feinmarmorierte Fleischstrukturen entstehen. Einmalig sind auch das Aroma und guter Geschmack. Für ein Kilogramm Fleisch, die pure Geschmacksexplosion, werden Preise oberhalb von 700 Euro verlangt. Wie ich finde gehört zu gutem Fleisch auch anständige Pfanne. Hier geht es zu meinem Pfannebericht.

Limousin-Rinder

Lange Zeit wurden Tiere dieser Rasse aus der Region um das französische Limoges als belastbare Arbeitstiere eingesetzt. Später verbreiteten sich Limousin-Rinder auch in Australien. Die muskulösen Tiere haben ein rötliches Fell und bieten eine hervorragende Mastleistung, so gelten sie als bevorzugte Kreuzungspartner in der Kälberproduktion. Das Rindfleisch ist feinfaserig und von gutem Geschmack. Die Rinder der Rasse Limousin sind besonders robust und langlebig. Die Verbraucherpreise liegen um 35 Euro.

Murray Grey

Die Rinderrasse Murray Grey stammt aus Australien und ist eine Kreuzung aus Shorthorn und Aberdeen Angus. Verbreitet ist die Rasse mittlerweile von Australien bis in die USA, nach Kanada und Großbritannien. Die Tiere gelten als sehr robust und leichtkalbig, sie sind hervorragende Futterverwerter und wachsen schnell. Die Fellfarben weisen verschiedene Brauntöne auf. Wegen ihres hohen Gehalts an intramuskulärem Fett sind die Fleischqualitäten zart und von leckerem Geschmack. Die Preise liegen um 45 Euro.

Salers-Rinder

Guter Geschmack ist gewiss, denn sie zählen zu den genetisch authentischen, alten europäischen Rinderrassen. Die großgewachsenen Tiere stammen aus Frankreichs Bergregionen und sind rauen Klimabedingungen gegenüber unempfindlich. Die hervorragenden Futterverwerter haben geschwungene Hörner sowie rotbraunes, gelocktes Fell.

Das Fleisch ist von aromatischem, besonders guten Geschmack. Es ist schön marmoriert und feinfaserig. Mit seinem vergleichsweise hohen Wassergehalt ist das Fleisch ausgesprochen saftig. Das Filet kostet ab 80 Euro pro Kilogramm.

Die Rasse Shorthorn

Für diese Rasse waren die kurzen Hörner namensgebend. Die Fellfarbe reicht von Rot bis Weiß, zudem ist das hervorstehende Brustbein charakteristisch. Gezüchtet wurden sie je nach Nutzung in die zwei Richtungen Fleischhornshorts und Milchhornshorts. Gehalten werden Tiere dieser Rasse besonders in Südamerika und Australien. Die Rasse liefert eher durchschnittliche Fleischmengen. Angeboten wird das Fleisch zu regionalen Tagespreisen.

Wagyu (Tajima-Rind)

Absolut sehr guter Geschmack! Wagyu bezeichnet keine Rasse. Es ist vielmehr eine Sammelbezeichnung für Tajima-Rinder und andere Rinderrassen Japans. Das Fell ist schwarz, manchmal auch rotbraun. Außer in Japan züchtet man sie in den USA, Australien und Südamerika, wohl auch um am Markt des weltberühmten Kobe-Rinds teilzughaben. Während die Halter in den Vereinigten Staaten auf Mais-Fütterung setzen, um besonders aromatisches Fleisch zu erzeugen, werden sie in den anderen Regionen auch mit Korn und Gras gemästet. Obwohl die Haltung echter Kobe Rinder einmalig ist, liefern auch Wagyu-Rinder Fleisch von überragender Qualität. Die Verbraucherpreise liegen ab 100 Euro pro Kilogramm. Wie ich finde gehört zu gutem Fleisch auch anständiges Kochgeschirr.

Welsh Black

Die schwarzen, robusten Rinder der Rasse Welsh Black gelten besonders in Großbritannien als hervorragende Fleischlieferanten. Sie sind ganzjährig zur Weidehaltung und zur Zucht geeignet, dazu erreichen sie relativ schnell hohe Schlachtgewichte, ohne zu verfetten. Das Fleisch ist gut marmoriert, feinfaserig und bietet einen guten Geschmack. Die Preise für ein Kilogramm Filet beginnen ab 50 Euro.

Guter Geschmack ist käuflich!

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